Das neue Natur-Magazin

Liebe Leser,

dieses Magazin ist anders als die vielen Gesundheits-Magazine. Schon beim lesen, merken Sie, wie das Magazin aktuelle Themen wie auch vergessene Themen anders beleuchtet.

Dr. Switzers Natürlich gesund leben – Magazin erscheint dreimal im Jahr und ergänzt die Vielfalt der Gesundheitsmagazine im Bereich Naturheilkunde, natür­liche Ernährung und na­türliche Gesundheitsvorsorge.

Schwer­­­punkte bilden u. a. degenerative und chronische Erkrankungen mit vielen wirksamen alternativen Therapie- und Ernährungsformen.

Das Magazin hat nicht nur eine Rat­geber­funktion, sondern soll infor­mieren und gleichzeitig zum eigenen Experimentieren anregen.

Ärzte und Heilpraktiker mit einem ­berufsbedingten Interesse an alterna­tiven Heilweisen und natürlichen Ernährungsformen, sowie interessierte Laien, die sich prophylaktisch oder aus krankheitsbedingten Gründen mit den angesprochenen Themen auseinandersetzen, bilden den Kern der Zielgruppe.

Einhergehend mit einem kritischem Bewusstsein und einem gehobenen, gesund­heitsbewussten Lebensstil ist für sie die Akzeptanz und ­Aufgeschlossenheit gegenüber alter­nativen Therapie­formen und na­türlichen Heilweisen eine Selbstverständlichkeit.

Abgerundet wird das Magazin durch wertvolle Tipps und Re­zepte für die vollwertige Natur­kostküche.

Ihnen als Leser bietet Dr. Switzers Natürlich gesund leben einen direkten Zugang zu gesundheitsorientierten Informationen, die den Wert der alternativen Medizin verständlich hervorheben und immer auf dem neuesten Stand der Entwicklung stehen.

THEMEN

  • In jeder Ausgabe des Magazins befinden sich Beiträge aus folgenden Rubriken:
  • Ein Hauptartikel vom bekannten Naturarzt Dr. Switzer. Ein fundiertes Schwerpunktthema.
  • Fachartikel zum Thema „Gesundheit verstehen“ von Ärzten, Heilpraktikern und Fachredakteuren.
  • Neue wissenschaftliche Erkenntnisse im Bereich Medizin und Gesundheit von einem Fachredakteur veröffentlicht und kommentiert.
  • Rubrik: Bekannte Naturärzte sowie deren Wirken wie das von Are Waerland oder Max Gerson werden vorgestellt. Unterhaltsam und lehrreich zugleich.
  • Rezepte: Neue, zumeist vegetarische und vegane Rezepte für gesundheitsbewusste Menschen.
  • Entspannung und Fitness als Teil einer gesundheitsbewussten Lebensweise.
  • Krebs und degenerative Krankheiten naturheilkundlich betrachtet. Neueste Erkenntnisse und Forschungsergebnisse werden auch für den Laien verständlich vermittelt.
  • Pro und Kontra: Alternativ-Medizin steht der Schulmedizin gegenüber. Der Dialog zwischen zwei grundverschiedenen Ausrichtungen in der Medizin soll für den Leser nicht nur informativ sein, sondern auch Anhaltspunkte für die eigene Therapie liefern.
  • Ethisch-Moralische Konzepte zu den verschiedenen Heilmethoden.

Anmerkung: Das Magazin vertritt keine bestimmte Methode oder Lehrmeinung. Es gilt, objektiv an die Ergebnisse der Medizin heranzugehen. Der behandelnde Arzt und dessen Erfahrung hat stets mehr Gewicht als theoretische Empfehlungen.

 

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Wichtige ­Wildkräuter

Brennnessel

Die Brennnessel schmeckt köstlich und enthält als Königin der Wildkräuter die größte Heilkraft. Kaum eine andere Wildpflanze ist so eiweißhaltig. Brennnesseln weisen auch ca. 20-mal mehr Kalzium und Vitamin C als Salatblätter auf und reinigen das Blut.
Die Verwendung von Wildkräutern wie Brennnesseln mit einem hohen Gehalt an Serotonin kann die psychische Stimmung heben, ein wichtiger therapeutischer Ansatz bei Depressionen und Stimmungsschwankungen. Die Brennnessel gibt Kraft und führt zu mehr innerer Gelassenheit.
Wegen ihrer heilkräftigen Wirkung auf die Haare sind Brennnesseln berühmt. Sie enthalten viel Zink, ein Spurenelement, welches neben Kupfer in Verbindung mit einer gesunden Haarfarbe gebracht wird.

Giersch

Giersch wirkt allgemein entzündungshemmend und wurde von Pfarrer Kneipp vor allem bei Polyarthritis eingesetzt. Er hat den Vorteil, dass er trotz seines Bitterstoffgehalts nicht so bitter schmeckt wie Löwenzahn. Durch seinen hohen Nährstoffgehalt kommt Giersch gleich nach der Brennnessel, der Königin der Wildkräuter.

Giersch wird auch „Gichtkraut“ genannt, weil er den Ruf genießt, ein Heilmittel für Gelen­ke und Band­schei­ben zu sein.
Wie sagte Pfarrer Kneipp so schön: „Um Brotgicht (Arthritis, Arth­ro­se) zu kurieren, sollte man anstelle von Brot Giersch (ein Wildkraut) essen und die Ge­lenkschmerzen werden verschwinden!“

Melde (Weißer Gänsefuß)

Die Bekanntschaft mit der wilden Melde zu machen lohnt sich; es gibt kaum eine besser und milder schmeckende Wildpflanze, weil sie nur wenig Bitterstoffe enthält. Sie hat einen sehr angenehmen, nussartigen Geschmack, sogar besser als Rucola oder Spinat. Russische Bauern haben bei Ernteausfall, was fast jedes Jahr vorgekommen ist, von der wilden Melde gelebt.
Auf meinen Kräuterwanderungen lege ich immer große Betonung auf diese Pflanze. Sie wächst vor allem in landwirtschaftlichen Gebieten, wo die Erde umgegraben wurde. In Mallorca ist sie mein Grundnahrungsmittel; fast täglich verwende ich sie für meinen Cocktail. Selbst im heißen August kann ich die Pflanze auf der Insel finden.
Indianer haben die äußerst schmackhaften Samen auch gerne gegessen. Jemand, der die Melde kennt, wird niemals verhungern. Man gewinnt durch die Kenntnis dieser Pflanze ein Stück Unabhängigkeit von der Industrie, die die Menschen zu versklaven versucht.

Spitzwegerich

Spitzwegerich findet man überall in der Natur. Wie auch Brennnesseln enthält dieses Wildkraut reichlich Eiweiß. Das Kraut genießt den Ruf eines exzellenten Lungen- und Hustenmittels. Es übt eine starke reinigende Wirkung auf alle Lungenschleimhäute aus. Genau das benötigen viele von Luftverschmutzung geplagte Stadtmenschen.

Brombeerblätter

Auch mitten im Winter kann man heilkräftige grüne Wildkräuterblätter ernten. Die Brombeerblätter bleiben sogar bei eiskaltem Wetter grün und saftig und enthalten Chlorophyll und Biophotonen. Man muss sie nur im Wald pflücken.
Durch die Brombeerblätter wird der Körper außerdem mit pflanzlichem Eiweiß sowie sekundären Pflanzenstoffen und Enzymen versorgt. Brombeersträucher sind die einzigen grünen Pflanzen, die man selbst bei hoher Schneedecke noch finden kann.

Ackerschachtelhalm

Ackerschachtelhalm (Zinnkraut) wirkt durch seinen hohen Gehalt an Kieselsäure, die wegen unserer ausgelaugten Ackerböden in unserer Nahrung kaum zu finden ist, sehr stärkend und straffend auf das Bindegewebe. Jeder ab 40 Jahren sollte regelmäßig den Ackerschachtelhalmsaft einnehmen, um vorzubeugen.
Ein sehr gutes Buch im Taschenformat mit Fotos und Zeichnungen zur Bestimmung von Wildkräutern heißt Essbare Wildpflanzen. 200 Arten bestimmen und verwenden von Steffen Guido Fleischhauer u. a. (AT Verlag, 2015).